Endlich waren sie wieder in Staudach !!
The Bel Airs & Honolulu Sixpäck rockten am 9.2.2007 bis die Geweihe im Saal des Mühlwinkls wackelten !!
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Rock 'n' Roll Pur mit den Bel Airs
am 9.2.2007

Von Winterstimmung keine Spur! Hawaiianische Gesänge, Blumenkränze um den Hals und um den Kopf, der Pareo, der lange Rock zierte die Männer auf der Bühne in leuchtenden Farben, Farben die sich in der
vorzeitigen Faschings-

dekoration des ehrwürdigen Gasthofes Mühlwinkl widerspiegelten.Das und begnadete Rock and Roll-Tänzer gab es für die Augen der Zuschauer. Für die Ohren gab es noch deutlich mehr.
Die Bel Airs aus München hatten den Saal schon lange vor Beginn bis auf den letzten Platz gefüllt. Nur zu gern erinnerten sich viele der Zuschauer an die Rock-and-Roll-Show die schon zweimal zuvor über die Staudacher Musikbühne gefegt war. So ging es auch diesen Abend gleich wieder los. Rock and Roll im Outfit der 50iger Jahre, ließ den ganzen Saal im Takt zucken, klatschen und schnippen.
Sänger und Gitarrist Dee Dee gab von Beginn an alles. Die kraftvolle Stimme mit dem breiten Spektrum ist wie geschaffen für diese Musik und er schonte die nicht. Die Augen hinter der Sonnenbrille verborgen stand ihm Frank mit dem Saxophon und der Gitarre zur Seite. Mit dem Kontrabass von Manni war die Bühnenfront dann ausgefüllt. Lange Erfahrung, hervorragendes Zusammenspiel und eine prima Bühnenshow, von der Bewegung über die Arrangements bis hin zur Ausstattung, kam bei den Zuschauern ausgezeichnet an. Mal gaben die Mitmusiker zu Dee Dees Gesang einen Stimmteppich, mal standen Sie selbst mit eigenem Gesang im Vordergrund. Wunderschön, wie es dem Saxophonisten gelang, Elvis mit der Stimme zu imitieren, wie er genauso und mit viele Liebe zum Detail den Gesangsstil perfekt nachempfand, die
Wörter ineinander zog, dann wieder dehnte, Silben verschluckte wie das Vorbild.
Äußerst lebhaft und humorvoll der Manni am Kontrabass. Eine perfekte Bühnenshow der Bel Airs. Aber auch musikalisch anspruchsvoll und mit viel Leidenschaft für die Musik. Der Keyborder Eddie und der Drummer Markus im Bühnenhintergrund rundeten das Bild und die Show erfolgreich ab.
Die Musik der Band hat auch deshalb einen besonderen Reiz, weil sie Stilmittel aller modernen Musikrichtungen erfolgreich verwendet und einbaut.
Vom Rock and Roll zum Rock, vom Blues zum Swing, vom Cha Cha Cha über die Rumba in den Ska. Die volle Palette! Nicht nur die Musiker, sondern vor allem auch begeisterte Tänzer auf der kleinen Tanzfläche am anderen Ende des Saals ließen die Temperaturen ständig ansteigen.
Nach der Pause, dann das eingangs beschriebene bunte Bild. Die Musiker im bunten Pareo mit Kränzen geschmückt. Mit dem sechsten Mann war jetzt Wolf Behrend mit seiner Hawaiian Steel Guitar hinzu gestoßen. Schnelle und gute Musik aber jetzt durchweg mit einem kräftigen Südsee-Einschlag ließen an Langeweile nicht einmal im Traum denken. Da der hochkonzentrierte Mann an der Steel-Guitar mit ernstem Gesicht, da die anderen fünf über die Bühne flippenden Musiker, unglaublich was da aus einem Spaßauftritt unter diesem Motto im Münchner Atomic inzwischen gewachsen ist.
Das Ding hat auch einen erfolgreichen Namen: als Honolulu Sixpack tritt die Formation so auf. Bongos und Ukulele gehörten jetzt zur Musik und weiter ging es dahin, bis dann im letzten langen Teil des Abends wieder die Stilrichtung „Bel Airs“ den Saal fest in den Griff nahm. Jetzt waren die Zuschauer angefeuert, als sei das nötig gewesen. Frage- und Antwort-Gesang zwischen Bühne und Publikum, mitgesungene, mitgeklatschte Refrains. Der Saal kochte. Wenn dann Frontmann Dee Dee aufgrund seines großen Stimmvolumens mit den weiblichen Zuschauern deren Gesangspart in gleicher Stimmlage perfekt vorgibt und einübt, findet das Gelächter kein Halten mehr. Der Weg mit Kontrabass und Gitarre über die Gasthoftische, das Saxophon-Solo durch den
Saal und dann bei „Great balls of fire“ das brennende Klavier rundeten da die Bühnenshow nur noch ab, ohne dass dies bei diesem ausgelassenen Publikum noch nötig gewesen wäre.  Wie so oft zeigte die Ausdauer der Musiker, der Tänzer und des Publikums bis spät in die Nacht von der Leidenschaft die hier zwischen allen übergesprungen war.

Text: Ludwig Flug

Mit ihrer 2. Formation "Honolulu Sixpack" begeisterten die Musiker von den Bel Airs (unterstüzt von Wulf Behrend an der Steelgitarre) mit hawaiianischen Rock 'n' Roll klängen.

Natürlich mit Orginal Outfit, Blumenkette, Blumenröcken und Badelatschen ....

Special Guest Wulf Behrend an der original Steelgitarre

Action pur mit den Bel Airs, erlebten die Fans am 13.2.2004 in Staudach

Gitarrist Leo in seinem Element 13.02.2004
Gegründet wurde die Band 1989 vom Gitarristen und Sänger Didi. Die rocking Gitarre spielt Leo und Eddi lässt seine Finger über die weißen Tasten des Pianos flitzen. Ferner bildten Schlagzeuger Markus und der Kontrabassist Manfred den Rhythmus-Hintergrund. Der neue Saxophonspieler Frank rundeten das Sextett ab. Die Bel Airs spielten u.a. mit Bill Haley's Comets (u.a. in Grassau im Nov. 2003) und Little Richard! Mit ihrer Bühnenshow, natürlich im Orginal-Outfit der damaligen Zeit, wollen sie den Saal wie im Jahre 2001 zum Swingin Ballroom verwandeln.

Ein brenenndes Klavier gab's auf der Staudacher Musikbühne noch nie! 13.02.2004

Manfred der spielende Stuntmann 13.02.2004

verdienter Beifall für Mane´s Show 13.02.2004
Am 16. 2. 2001 hatten die Bel Airs ihren ersten Auftritt auf der Staudacher Musikbühne.

Damals noch in etwas anderer Besetzung. Die beiden Sänger Kalle und Barney und der Saxophon Spieler Steve rundeten das Sextett um Gründer und Sänger Deedee, Manfred am Kontrabass und Markus am Schlagzeug ab.

unten sehen sie den Bericht in der Chiemgau Zeitung von Gabriele Schweigl vom 21. 2. 2001