Hier finden sie aktuelle Fotos und Berichte von den letzten drei Konzerten
in Staudach oder auf dem Chiemsee, danach wandern sie auf die jeweilige Künstlerseite.
Mehr Fotos von allen Konzerten findet man auch unter Google : Fotoimpressionen von der Staudacher Musikbühne

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Oberbayerisches Volksblatt: 05.02.2020
Pressebericht : Klaus Bovers
Fotos : Alex Welte
Die Stimme kräftig, hell und beweglich
Bluesmusiker Edwin Kimmler zieht das Publikum der Staudacher Musikbühnein seinen Bann

Außer dem E-Piano sind auf der Bühne drei Gitarren zu sehen, von Musikern noch keine Spur. Aus dem letzten Bauerntheater stammt sie Kulisse, was wird das wohl für ein Quartett sein, das hier gleich auftritt? Das Publikum im Gasthaus Mühlwinkl weiß es natürlich besser, nur wegen Edwin Kimmler ist es so voll, und der allein ist Herr über diese vielen Instrumente. Einschließlich der Mundharmonika, die er später noch aus der Tasche ziehen wird.
Als er dann auf die Bühne kommt ist es wie ein fröhliches Wiedersehen mit den Leuten da unten vor ihrem Weißbier.

Und dann beginnt ein niederbayrisch gut gelaunter Flirt mit dem Publikum, für das er musikalische Sachen auspackt, mit denen der Uneingeweihte nicht so gerechnet hat. Vom Blues kommt er, Rock hat er im Blut, Swing und Soul liebt er sowieso, auch mal was vom Elvis, denn „übern Elvis lass i nix kemma!“ Zu jedem Stück hat er eine Story, wechselt dabei von einer Gitarre zur nächsten und beim Stöpsel-Sortieren nervt er sich gekonnt: „Mei, die vielen Kabel, i gfrei mi immer, wenn's hihaut!“
Dann, sozusagen unter Kennern: „Des is jetzt der Nachbau einer zwölfsaitigen Stella, die gibt einen gnadenlosen Killer-Groove, da geht was!“
Bei der dann folgenden Eigenkomposition namens „Slight Heaven“ machen die Bässe der schwarzen Stella „Gambler“ auch den letzten munter und der Applaus ist gewaltig.

Seine Stimme darf man nicht vergessen: Kräftig, hell und beweglich, die schönen alten Blues-Texte zernuschelt er nicht, die kommen richtig authentisch! Ganz ohne Text ist dann seine Nummer mit der Mundharmonika, bei der er sich stampfend derartig reinhängt, dass man um den Bühnenboden fürchtet. Das Publikum stampft zurück und dann ist erst mal Pause. Danach ist das E-Piano dran, da wird’s dann auch mal Balladenhaft, der Boogie kommt zu seinem Recht und ganz hinten im Saal tanzen zwei wie selbstvergessen. Vielleicht lag's ja an der Platzierung direkt vor einer der Boxen, jedenfalls war der Gitarren-Teil des Konzerts für den Besucher von der Presse der Favorit. Doch letztlich ist das egal, denn an dem Abend war für jeden klar: Da oben spielt und singt ein Vollblut-Musiker mit vollem Einsatz und Lust an der Sache. Die Zugaben waren zahlreich und Edwin versprach, wieder zu kommen.
Dann wird’s wieder voll in Staudach.
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Gemeindeblatt Staudach 1.11.2019
Text Fotos: Alex Welte



War Elvis in Staudach-Egerndach?
Grandioses Konzert mit „The Ridin Dudes“

Wenn der Besucher im ausverkauften Saal des Gasthof Mühlwinkl die Augen schloss und der Stimme von Ron Glaser lauschte ...ja man könnte an die Legende erinnert werden.

Anfangs erklärte der Frontsänger von den Ridin Dudes auch einiges aus dem Leben von Elvis Presley, wie alles musikalisch begann. Er interpretierte sehr gekonnt nur mit seiner Akustik-Gitarre begleitet, einen eher unbekannten Song von Elvis. Danach gesellten sich Mika Stokkinen (Gitarre und Gesang) und Benji Hösel (Gesang und Kontrabass) dazu. Der Sound bei „Thats Allright Mama“ und „Blue Moon Of Kentucky“ wurde voller und mit mehren Stimmen zugleich schallten die Klassiker von Elvis durch den Saal, das Publikum war begeistert.

Reini Schwarzinger am Schlagzeug rundete das Quartett dann mit seinem dezenten Rhythmusspiel den perfekt gemischten Sound ab und nun wurden von Mika Stokkinen auch nach dem Motto des Abends „Elvis meets Chuck Berry“ einige Klassiker von der Rock ´n´ Roll Legende, wie „Johnny Be Good“ und „Brown Eyed Handsom Man“ gespielt.

Nach der Pause gesellte sich dann überraschend Michael Sedlatschek bei zwei Songs zu der Band, die Musiker kannten ihn schon von einem Auftritt seiner Band „Tscheky & the Blues Kings“ bei deren Festival in St. Pölten. Michael harmonierte mit der Band gleich perfekt und lieferte sich mit Mika einige improvisierte Gitarren-Soli.

Kurz kehrte auch der Country Sound in den Mühlwinkl ein, mit „Ring of Fire“ und „Folsom Prison Blues“ wurde auch an die Legende Johnny Cash gedacht.

Mit „The Wanderer“ und anderen Klassikern der Rock-Geschichte bewiesen die sympathischen 4 Musiker noch ihre enorme Vielfalt die sie aus über 1000 Songs schöpfen können .

Natürlich kamen die Freunde von Elvis gegen Ende des Konzert noch mal voll auf ihre Kosten. “One Night with you“ oder „All Shook Up“ und „Always On My Mind“ gingen voll unter die Haut und mit „Burning Love“ rockten sie noch mal voll ab.
Als Zugabe gab es dann noch den fröhlichen Klassiker „Suspicious Minds“ und ganz zum Schluss verabschiedeten sich „The Ridin Dudes“ und Tscheky mit „Roll Over Beethoven“ von einem restlos begeisterten Publikum.

Der Veranstalter Alex Welte war so von der Band begeistert, dass er sie gleich für das 2. Riverboat Shuffle 2020 am 22. August verpflichtet hat, denn alle Beteiligten an diesem besonderen Event, Musiker, Publikum Veranstalter, Wirt waren zufrieden .....
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Traunsteiner Tagblatt:11.05.2019
Text : Reiner Strasser
Fotos : Alex Welte

Voi Bratzad im Mühlwinkl
Die Achentaler Kultband Sauerkirsch begeistert "unplugged" auf der Staudacher Musikbühne

Seit im Jahr 2007 Sauerkirsch, die Kultband aus dem Achental, im Gasthaus Mühlwinkl ihr erstes "Unplugged"-Konzert aufführte, wiederholten sich diese mittlerweile als Doppelkonzerte angekündigten Veranstaltungen inmitten des Publikums im zweijährigen Rhythmus.

Auch diesmal waren beide Konzerte schon Wochen vorher ausverkauft. Ihr diesjähriges Programm "Voi bratzad" verhieß wieder jede Menge Rhythm & Blues, vermengt mit Polka- und Walzertakten, gefühlvollen Balladen und den schon legendären Geschichten über die Band, alles natürlich in bayerischer Mundart.

Der „Fahrplan“ eines jeden Konzerts lief wie gewohnt ab: zu Beginn wurden viele Lieder aus eigener Feder gespielt, wie den „Massa Toni“, ein Lied aus jenen Zeiten, als in Reit im Winkl während des Winters jeder, der einigermaßen Ski fahren konnte, als Skilehrer die Damenwelt beglückte, so eine Ansage von Frontmann Martin Wilhelm. Der „Maschtei“ wie er allgemein genannt wird, würzte jeden Song vorher ausführlich mit humorigen Anekdoten. Thomas Gartner (Gartei) an der RhythmusGitarre, Schorsch Meier (Gitarre), Peter Janotta am Schlagzeug, Peter Lechner der Zweite (Bass und Tuba), die Bläser-Fraktion mit Peter Lechner (Saxophon) Franz Pichl (Saxophon) und Josef Lechner (Trompete) sowie dem Pianisten und Akkordeonspieler Markus Reiter, sorgten auch ohne zusätzliche Verstärkung für den typischen Sauerkirsch-Sound.

Wer aber diesmal als „Special-Guest“ erscheinen würde, blieb bis nach der Pause zum zweiten Set ein wohlgehütetes Geheimnis. Nach „Gastauftritten“ von „Elvis“ oder „Tom Jones“ bei vergangenen Sauerkirsch-Konzerten, regelmäßig parodiert und imitiert vom „Maschtei“, musste selbstverständlich auch dieses Mal wieder ein prominenter Musiker auftreten.

In John Lennon´s grün-metallisch glänzender und goldbetresster Fantasie-Uniform aus der „Seargent Pepper-Ära“ der Beatles ließ er deren unvergessene „Yellow Submarine“ aufleben und mit einem in „koa Trompeter“ umgetexteten „Come together“ trieb er seine Zuhörer zu lebhaften Applaus an.

"Das gelbe Haus" oder "So was stinkt ma", seit fast vier Jahrzehnten von keinem Sauerkirsch-Konzert mehr wegzudenken, waren neben "Rettet Snoopy" der bayerischen Brathendl-Version von „Hang on Sloopy“, einem 1960er-Oldie der McCoys, wieder die Publikumslieblinge.

Sichtlich zufrieden mit der Begeisterung im Saal und dem Ruf nach Zugaben, verabschiedeten sich die „Sauerkirschen“ mit dem Tom Jones-Klassiker „Delilah“ von der Staudacher Musikbühne.

Reiner Strasser

Fotos vom Samstag von Alex Welte ...HIER
Bericht Sauerkirsch - Unplugged 2019 von Kathrin Berschl HIER
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